Interdisziplinäre Polizeiwissenschaft

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Polizei und Forschung
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Prof. Dr. Rafael Behr

 

 

 

 

 

Studium und Berufstätigkeiten

1975 - 1990 Polizeibeamter in Hessen, mehrheitlich in Frankfurt/M.
1987 - 1992 Studium der Soziologie und Psychologie an der Universität Frankfurt/M.
1999 Promotion über den "Alltag des Gewaltmonopols" (erschienen 2000 als "Cop Culture", 2. Auflage im Jahr 2008).
2005 - 2007 Wiss. Mitarbeiter am Institut für Sicherheits- und Präventionsforschung (ISIP) in Hamburg, Leitung des Projekts "Migranten in Organisationen von Recht und Sicherheit" (MORS).
01/2008 - 09/2008 hauptamtlicher Dozent an der Polizeiakademie Niedersachsen in Nienburg.
01.10.2008 Berufung zum Professor für Polizeiwissenschaften mit Schwerpunkt Kriminologie und Soziologie an der Hochschule der Polizei Hamburg.
01.10.2009 Leiter (und einziger fest angestellter Mitarbeiter) der "Forschungsstelle Kultur und Sicherheit" (FOKuS) an der HdP.
  Seit mehreren Jahren Lehrbeauftragter am Institut für kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg (IKS) im Masterstudiengang Kriminologie und am Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.

Arbeitsschwerpunkte

Organisationskulturen im Sicherheitsbereich, insbesondere

Veröffentlichungen

  1. Mitherausgeberschaft (ab 2010)
    • Rafael Behr/Daniela Hunold/Daniela Klimke/Rüdiger Lautmann (2010), Fremde als Ordnungshüter? Die Polizei in der Zuwanderungsgesellschaft Deutschland.Wiesbaden
    • Rafael Behr/Dietrich Oberwittler (2011), Polizei und Polizieren in multiethnischen Gesellschaften, Reihe Soziale Probleme. Jahrgang 2011, Heft 2, Freiburg i.Br.

  2. Monographien
    • Cop Culture - Der Alltag des Gewaltmonopols. Männlichkeit, Handlungsmuster und Kultur in der Polizei. Opladen 2000 (zugl. Dissertation Universität Frankfurt 1999).
    • Polizeikultur. Routinen -Rituale - Reflexionen. Bausteine zu einer Theorie der Praxis der Polizei. Wiesbaden 2006.
    • Cop Culture - Der Alltag des Gewaltmonopols. Männlichkeit, Handlungsmuster und Kultur in der Polizei. 2. Auflage Opladen 2008.

  3. Aufsätze in Sammelbänden (ab 2010)
    • Licht und Schatten: Diversität für die Polizei. In: Hunold, Daniela/Daniela Klimke/Rafael Behr/Rüdiger Lautmann: Fremde als Ordnungshüter? Die Polizei in der Zuwanderungsgesellschaft Deutschland, Wiesbaden 2010, S. 145-156.
    • Polizeikulturforschung und die Entwicklung einer Theorie der Praxis der Polizei. In: Möllers, M./ Chr. V. Ooyen (Hg.) (2011): Polizeiwissenschaft 1. Positionen, Frankfurt/M., S. 143-175.
    • Das Denken der Anderen - Ethnische Minderheiten in der deutschen Polizei - eine kritische Bestandsaufnahme zur Integrationsarbeit des staatlichen Gewaltmonopols. In: Oberwittler, Dietrich/Rafael Behr (Hrsg.) (2011): Polizei und Polizieren in multiethnischen Gesellschaften, Reihe Soziale Probleme, Jahrgang 2011, Heft 2, Freiburg i.Br., S. 119-153.
    • Die "Gewalt der Anderen" oder: Warum es in der aktuellen Gewaltdebatte nicht (nur) um Gewalt geht. In: Ohlemacher, Thomas/Jochen-Thomas Werner (Hrsg.) (2012): Empirische Polizeiforschung XIV: Polizei und Gewalt, Frankfurt am Main, S. 177-196.
    • Rechtserhaltende Gewalt als Zentrum polizeilicher Organisationskultur? In: Meireis, Torsten (Hrsg.) (2012): Gewalt und Gewalten. Zur Ausübung, Legitimität und Ambivalenz rechtserhaltender Gewalt, Tübingen, S. 69-89.
    • Cop Culture und historisch-politisches Lernen - Anmerkungen aus der Polizeikulturforschung. In: Kaiser, Wolf/Thomas Köhler/Elke Gryglewski (2013): "Nicht durch formale Schranken gehemmt". Die deutsche Polizei im Nationalsozialismus, hrsg. von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Deutschen Hochschule der Polizei.

  4. Beiträge in (Fach-)Zeitschriften (ab 2010)
    • 2010
      • Korpsgeist oder Binnenkohäsion? Ein Essay zur Organisationskultur in der deutschen Polizei. In: DIE POLIZEI 11/2010, S. 317-322.
    • 2011
      • Hamburger Kriminologe: Die Polizei jammert zu viel. In: Hamburger Abendblatt vom 24.08.2011.
      • Streitgespräch: Die Polizei, dein Freund und Jammerer? In: Hamburger Abendblatt vom 29.08.2011.
      • Wenn der Schutzmann jammert. In: DIE ZEIT vom 29.10.2011 und www.zeit.de/2011/44/P-Polizei.
    • 2012
      • Männer und Frauen im Polizeidienst: Kampf und Anerkennung oder Friedliche Koexistenz? In: DIE POLIZEI, Heft 7/2012, S. 196-201.
      • Bildung weicht Mimesis - eine Zustandsbeschreibung der Bildungseinrichtungen für die Polizei. In: Die Neue Hochschule (DNH), Heft 2/2012, S. 58-62.
    • 2013
      • Polizei.Kultur.Gewalt. Die Bedeutung von Organisationskultur für den Gewaltdiskurs und die Menschenrechtsfrage in der Polizei. In: Bundesministerium für Inneres/Sicherheitsakademie (Hrsg.): ".SIAK-Journal. Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und Polizeiliche Praxis", Wien.
      • Die Kultur der Staatsgewalt. Risikokonstellationen im Strukturwandel der deutschen Polizei. In: Loick, Daniel (Hg.) (2013): "Soziologie der Polizei", Reihe "WestEnd - Neue Zeitschrift für Sozialforschung", Frankfurt/M.
      • Bildung oder Ausbildung? Bedingungen einer zeitgemäßen Berufsvorbereitung für eine moderne Polizei. In: Albrecht, Jan-Philipp (Hrsg.): Wege zu einer alternativen Sicherheitspolitik, Brüssel (Eigendruck des European Parlament), S. 24-33.
      • Bildung und Forschung in der Polizei - eine persönliche Zustandsbeschreibung. In: DIE POLIZEI, Heft 7/2013, S. 182-187.

Kontakt

Prof. Dr. Rafael Behr
Hochschulbereich der Akademie der Polizei Hamburg
Braamkamp 3B
22297 Hamburg
Tel.: 040 4286-24415
Mobil: 0173 3286783
rafael.behr@web.de